Page 9 - Essen.Informiert Ausgabe Februar 2026
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9                                Arbeitgeberin Stadt Essen
       Februar 2026                                                                                Essen.Informiert




       Wir sind ESSENziell - Eine Arbeitgebermarke für Essen


       Mitarbeitende aus der Stadtverwaltung beteiligten sich an der Entwicklung des neuen Auftritts

        (Fortsezung von Seite 8)
          „Ebenso auf der News Wall
       am Limbecker Platz. Gleichzei-
       tig gehen wir mit einer neuen
       Karriere-Webseite online, die
       sich thematisch nur mit den
       Themen Karriere, Ausbildung,
       Studium und Quereinstieg bei
       der Stadt Essen befasst“, fährt
       Julia Thiess fort.


         Eine Marke mit
        Wirkung - Beson-
         ders nach innen

          Die Arbeitgebermarke fun-
       giert als strategische Positio-
       nierung als Arbeitgeberin auch
       intern gegenüber den eigenen
       Mitarbeitenden. Deswegen war
       von Anfang an klar, dass die
       Marke nicht am grünen Brett
       entstehen kann, sondern von   Das finale Ergebnis - die Arbeitgebermarke der Stadt Essen - wurde Mitte Januar 2026 während einer internenen Veranstaltung präsentiert.
       den Mitarbeitenden der Stadt                                                                       Foto: Moritz Leick, Stadt Essen
       selbst mitgestaltet werden soll. Dafür wurden   „Wir wollten damit gewährleisten, dass nicht   immer wieder anpassen. „Ich finde es wichtig
       diverse und vielfältige Beteiligungsprozesse   nur Führungskräfte, sondern wirklich ein Quer-  herauszustellen, dass die Arbeitgebermarke
       durchgeführt. Ilma Halvadzija erklärt das Vor-  schnitt der Stadtverwaltung daran beteiligt   mehr ist als das womit wir jetzt nach außen
       gehen während des gesamten Projektes: „Unser   wird. Damit soll die Akzeptanz der Marke si-  gehen. Es gehört ebenfalls zur Arbeitgebermar-
       Credo war immer: Die Marke muss von innen   chergestellt werden, sodass sich die verschiede-  ke, zu schauen, wo haben wir noch Potenzial
       heraus entwickelt werden. Sie muss authen-  nen Kolleginnen und Kollegen mit der entste-  und womit sind die Leute gerade nicht glück-
       tisch sein.“                            henden Marke auch identifizieren können“, er-  lich. Aber auch, worin sind wir gut und was
          Neben Einzelinterviews wurden auch Grup-  läutert Julia das Ziel der umfangreichen Maß-  können wir weiter stärken. Die Marke ist weit
       peninterviews aus verschiedenen Berufsgrup-  nahmen.                             mehr als nur Optik“, beschreibt Ilma Halvadzija
       pen, sogenannten Fokusgruppen, durchgeführt,                                     die internen Ziele für die Zukunft.
       um verschiedene Erfahrungen und Arbeitsreali-  Entwicklungspotenzial               Daher muss mit verschiedenen Mitteln regel-
       täten zusammenzubringen. Ebenfalls wurde ein      für die Zukunft                mäßig geprüft werden, ob durch bestimmte
       Online-Fragebogen zur Verfügung gestellt bei                                     Maßnahmen Verbesserungen in der Wahrneh-
       der die gesamte städtische Belegschaft teilneh-    Das Ende des Projektes markiert auch den An-  mung erzielt wurden.
       men konnte.                             fang einer neuen Entwicklungsphase, denn     Wer die Zukunft der Stadt Essen mitgestalten
          Auch an den nachfolgenden Workshops zum   eine Arbeitgebermarke ist kein statisches Pro-  möchte, schaut am besten hier einmal vorbei:
       Fragebogen wurden Mitarbeitende involviert.   dukt, sondern muss mit der Zeit gehen und sich    www.karriere.essen.de.

       Prozess: Eine Arbeitgebermarke entsteht

       Die Geschichte beginnt 2023: Vorbereitungen, Planungen und Entwicklungsschritte

          2023 hat alles begonnen: Die Entwicklung   se mit 76 Personen in einzelnen Interviews von   gearbeitet und zur Spezifizierung des Marken-
       der Arbeitgebermarke nahm mit allen Vorbe-  bis zu 90 Minuten, mit Beteiligung des gesam-  kerns herangezogen.
       reitungen, Planungen, Vergaben und Entwick-  ten Verwaltungsvorstandes, sowie Gruppenin-    Das finale Ergebnis – die Arbeitgebermarke
       lungsschritten 2,5 Jahre in Anspruch. Dabei   terviews, sogenannten Fokusgruppen. Ziel der   der Stadt Essen – wurde am 15. Januar 2026
       unterstützen drei Agenturen das Projekt: „sas-  qualitativen Analyse war es, ein breites Ver-  mit einer internen Veranstaltung präsentiert.
       serathNOW“ für die Strategieentwicklung und   ständnis über die Stadt Essen als Arbeitgeberin   Parallel erfolgte der externe Launch mit ver-
       „Leagas Delaney“ für das Design und das Krea-  zu bekommen und verschiedene Erfahrungen   schiedenen
       tive. Sowie später die Videoagentur „Two Se-  und Arbeitsrealitäten zusammenzubringen. Da-  Maßnahmen,
       conds“ für die Erstellung des Imagefilms.   mit wurde der Erstentwurf des Markenkerns   wie einer Presse-
          Der offizielle Start des Projektes war im Juli   entwickelt.                  mitteilung, einer
       2024. Zu Beginn wurden alle bereits vorhande-    Danach folgte die quantitative Analyse über   Social-Media-
       nen Unterlagen über die Stadt Essen als Ar-  einen Online-Fragebogen, der von über 4.100   Kampagne sowie
       beitgeberin gesichtet, gefolgt von einer Markt-  Mitarbeitenden komplett abgeschlossen wurde,   Werbung auf
       recherche, bei der ermittelt wurde, wo die   was etwa 36 Prozent aller städtischen Bediens-  Roadside- und
       Stadt Essen sich am Markt befindet. Im nächs-  teten ausmacht. Die Ergebnisse wurden in   Cityscreens im
       ten Schritt erfolgte die qualitative Analysepha-  Workshops mit Mitarbeitenden der Stadt auf-  Stadtgebiet.
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